Allgemein Julia fragt Unterwegs Wohnen

Ein Interview mit Sandra von „3-ZimmerKücheBad“ | Ein Laden-Liebling, ganz viel Leidenschaft, echtes Herzblut, wertvolle Tipps, kluge und ehrliche Worte zur Selbstständigkeit, schöne Einrichtungen, hübsche Deko und Ideen für mein Bad | Willkommen in Essen

16. Juli 2016
Unterwegs  Wohnen  Julia fragt
Samstag, 16. Juli 2016

Wie das so ist…
Manchmal nimmt man sich etwas vor,
und dieses Vorhaben bleibt über eine zu lange Zeit hinweg ein Vorhaben.
Manchmal muss man einfach mal an die Hand genommen werden,
um endlich einmal dieses Vorhaben wahr werden zu lassen.
Manchmal trifft man Leute,
die einem bei der ersten Begegnung ein so dermaßen willkommenes Gefühl geben,
dass alles in einem schreit „Ich komme wieder!“ oder „Hier ziehe ich ein!“
Sehr oft sind Dinge „in Echt“ viel schöner, als man sie sich im Vorfeld vorstellt.
Sehr oft empfiehlt es sich wirklich, die Kamera dabei zu haben,
denn man weiß ja nie, was einem so vor die Linse kommt.
Und immer, wirklich immer bin ich dankbar für jeden Menschen,
der meine oft auch banalen Freugründe, meine Interessen und Leidenschaften teilt.
Der nicht den Kopf schüttelt, der sich mitfreut, mich mitreißt und inspiriert.
Alles das habe ich kürzlich mal wieder erleben dürfen
und freue mich im Nachhinein noch immer 🙂
Viel zu lange hatte ich auf meiner Wunsch-To-Do-Liste stehen,
endlich einmal den Concept Store 3-ZimmerKücheBad von Sandra in Essen zu besuchen,
deren Blog mit einer der ersten war, die ich in meiner Blogleseliste hatte.
Online gibt es ja viele und tolle Interior-Läden, aber so ein Schätzchen analog zu besuchen,
und generell analog einzukaufen, ist doch immer wieder etwas ganz, ganz anderes.
Und für alle, die nicht in der Nähe von Essen wohnen: Sandra hat auch einen Online-Shop 🙂
Schon als Sandra damals auf ihrem Blog von ihrem Vorhaben erzählte,
dass sie einen eigenen Laden eröffnen wird, fand ich das mehr als spannend.
Im Laufe der Zeit sah ich auf vielen sozialen Kanälen immer wieder so schmackhafte
Bilder und Berichte über ihren Laden, aber mein Wunsch blieb nur ein Vorhaben…
Bis mich Laura kürzlich mit ihrer Begeisterung für diesen Laden ansteckte,
mich kurz danach in ihr Auto lud und wir gemeinsam nach Essen fuhren.
Danke dafür, Laura! <3

Fasziniert euch das nicht auch von Menschen zu hören oder zu lesen,
die ihre Lebensträume anpacken und verwirklichen?
Die den großen Schritt in die eigene, berufliche Selbstständigkeit wagen?
Ein eigenes Café? Ein eigener Laden? Der eigene Chef sein?
Sicherlich ist das alles nicht so wild romantisch, wie man sich das vielleicht
im ersten Moment denkt, und es ist mit einem großen Batzen Arbeit und Mut verbunden,
aber dennoch: Mich begeistern und fesseln solche Geschichten enorm!
Wenn es euch auch so geht, dann lasst euch mitnehmen,
denn ich durfte Sandra, zu meinem bebilderten Rundgang
durch ihren grandios schönen Laden, auch ein paar Fragen stellen,
deren Antworten ich regelrecht mehrmals verschlungen habe
und für die sie sich so richtig Zeit genommen hat.
Liebe Sandra, allerliebsten Dank dafür,
dass du dich mit so viel spürbarem Herzblut meinen Fragen gewidmet hast.
Da steckt so viel Leidenschaft drin, dass es regelrecht ansteckt <3

Hand
aufs Herz: Wie viel von und aus deinem Laden würde ich

auch bei
dir privat zu Hause wiederfinden?

Ich fürchte nämlich, dass genau das mein „Problem“
wäre,

wenn ich einen eigenen Laden hätte 😉
Ich wäre garantiert selbst meine
beste Kundin 😉

Und wie darf ich mir generell dein Zuhause bzgl.
Einrichtung & Deko vorstellen?

Ich
kaufe für den Laden natürlich nur das ein, was ich auch selbst gerne hätte
und
am liebsten gleich mit nach Hause nehmen möchte.
Wenn ich das aber jedes Mal
auch wirklich machen würde,
würde unsere Wohnung längst aus allen Nähten
platzen.
Außerdem hätte ich dann nicht mehr genug Ware für die Kunden… 😉
Ich muss mich also schon beherrschen.

Bei
uns zu Hause sieht es nicht so aus wie in meinem Laden.
Das liegt daran, dass
wir nicht in einer Altbauwohnung leben und man viele Dinge,
die ich gerne auch
privat umsetzen würde, mit niedrigen Decken nicht realisieren kann.
Man sollte
immer schauen, was die Räume hergeben und „erlauben“.
Zuhause mischen wir Möbel
nahmenhafter Designer mit kleineren Labels
und Vintage-Stücken. Mir ist es
wichtig, dass eine Wohnung nicht durchgestylt ist
wie ein Showroom, sondern
etwas von der Persönlichkeit der Bewohner erkennen lässt.
Da ich mich mit dem
Laden noch in der Aufbauphase befinde und entsprechend viel arbeite,
habe ich Abends
oft keine Energie und Zeit mehr, um mich um die Gestaltung
unserer Wohnung zu
kümmern. Es macht mir zwar zu schaffen, dass seit zwei Jahren
an dieser Front
fast Stillstand herrscht, aber alles aufeinmal geht halt nicht.
So lange wächst
meine Wunschliste einfach weiter –
du siehst, mir geht es also nicht viel
anders wie dir oder anderen Kundinnen. 😉

Wir
halten auch immer wieder die Augen offen nach einer schönen luftigen
und
bezahlbaren Altbauwohnung, aber das ist in Essen-Rüttenscheid nicht so leicht.
Ich bin aber sicher, dass wir irgendwann eine Wohnung finden,
in der ich mich
dann so richtig „ausleben“ kann.

+++
Ein
paar generelle Fragen an dich:

Magst
du dich einmal kurz den Lesern vorstellen?

Was
machst du? Wofür brennst du?

Wie
und warum entstand die Idee für deinen schönen Laden?

Und
wie bist du auf den einprägsamen Namen für deinen Laden,

bzw. deinen Blog gekommen?

Bestimmt kennen dich auch viele über deinen Blog,

zumindest habe ich dich
so „damals“ virtuell kennen gelernt 🙂

Ich
bin Sandra, 37 Jahre alt und lebe mit meinem Mann
und unserem Hundemädchen Toni
in Essen-Rüttenscheid.
Dort führe ich auch mein Geschäft 3-ZIMMERKÜCHEBAD. Der
Name ist
wie ein geflügeltes Wort bei der Suche nach einem neuen Zuhause.
Du
musst nur mal einen Blick in die Immobilienannoncen werfen:
Die meisten, die
umziehen, suchen nach drei Zimmern mit Küche und Bad.
Ich fand es irgendwie
passend, meinen Blog so zu benennen,
denn mit den Wohninterviews wollte ich
zeigen, wie Menschen einst leeren Räumen
Leben einhauchen und ihnen Persönlichkeit
verleihen.
Und auch zu meinem Concept Store passt der Name, denn in meinem
Laden
findest du all die Dinge, mit denen du deine Wohnung zu einem Zuhause
machst.
Damit sind nicht nur die Produkte gemeint, die wir verkaufen.
Wir haben
schon so oft von Kunden gehört, dass sie bei uns immer wieder inspiriert
werden,
Dinge für ihr Zuhause nachzumachen. Sei es eine Tafelwand in einer
besonderen Farbe,
selbst gebaute Regale oder kleinere Basteleien…
Und das
Beste: Die Inspirationen gibt es bei uns immer kostenfrei. 😉

Ich
liebe meine Arbeit und alle Themen rund ums Einrichten und Dekorieren.
Es gibt
aber noch mehr Dinge, die ich mag: Trüffelpasta mit einem guten Glas Rotwein,
endlose Strandspaziergänge mit meinem Mann und unserem Hund
und lange Abende
mit Freunden am Küchentisch…



Ich
finde es immer wieder äußerst spannend und inspirierend,
den Werdegang und die
Erfolgsgeschichten anderer Leute zu lesen

und mitzuverfolgen, vor allem auch, wenn sie so voller Leidenschaft sind
und den Plan B ihres Leben verfolgen,
umsetzen und leben.

Wolltest
du schon immer einen eigenen Laden haben?

Wie
hast du die Gründungsphase deines Ladens so insgesamt erlebt?

Und
hast du Tipps für alle zukünftigen Gründer|Innen?
Ich
habe nie davon geträumt, eines Tages einen eigenen Laden zu haben.
Ich habe
mich vielmehr eines Tages in meinem alten Job wie ein altes Zahnrad
in einem
Getriebe – und viel schlimmer – total uninspiriert gefühlt.
Ich habe mich dann
einige Monate intensiv mit meinen Wünschen beschäftigt:
Wie möchte ich
eigentlich gerne arbeiten?
Mit welchen Themen möchte ich mich umgeben?
Was ist
mir wichtig im Hinblick auf selbstständiges Arbeiten?
Wie selbstbestimmt
möchte und kann ich wirklich sein?
Wie selbstmotiviert bin ich und was treibt
mich an?
Ich habe dann auch das Buch „Work is not a job“ von Catharina Bruns gelesen,
das sich genau mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt.
Es hat mir
viele Denkanstöße gegeben und mir geholfen,
mich mit dieser ganzen Thematik
realistisch auseinander zu setzen.
Genau zu dieser Zeit, als ich auf der Suche
nach etwas war,
wovon ich noch nicht wusste, was es sein wird, habe ich Mareike
kennengelernt.
Sie führt den wundervollen Concept Store LIV in Hamburg-Eimsbüttel
und als ich eines Tages wusste, welche Arbeit ich tun muss,
um all meine
Interessen und Stärken vereinen zu können,
hat mich Mareike als Coach während
der Vorbereitung auf meinen eigenen Laden
unter ihre Fittiche genommen. Ich bin
mir ganz sicher, dass es Schicksal war,
dass wir uns zu genau diesem Zeitpunkt
begegnet sind.

Ich
glaube auch, dass es wichtig ist, nicht zu träumen,
sondern realistisch auf
etwas zu blicken. Einen eigenen Laden zu haben bedeutet
so viel mehr, als den
ganzen Tag entspannt zwischen all den hübschen Produkten zu stehen.
Die
Aufgaben sind so vielfältig. Du musst bereit sein, dich mit unzähligen neuen
Themen
auseinander zu setzen und dich auch durch viele unliebsame Themen zu
kämpfen.
Regale dekorieren und Kunden beraten machen da nur einen winzigen
Bruchteil dessen aus,
was die Arbeitswoche so für mich bereithält.

Während
meiner fast einjährigen Gründungsphase habe ich neben dem Job
in der
Unternehmenskommunikation eines Großkonzerns Abends von 20 Uhr
bis meist Nachts
um 1 Uhr und an jedem Wochenende an meinem Businessplan geschrieben,
den
Finanzplan erstellt, Kontakt zu meinen Wunsch-Herstellern aufgenommen,
gelernt,
welche Aufgaben und Pflichten sowohl rechtlich als auch steuerlich
künftig auf
mich zukommen. Während meines Urlaubs habe ich Messen besucht,
Kontakte
geknüpft und Waren bestellt. Und ein mehrwöchiges Praktikum bei LIV
in Hamburg
gemacht, um vorab zu erfahren, was Ladenalltag wirklich bedeutet.

Während
dieser Zeit hatte ich so gut wie keine Freizeit.
Ich bin meinem Mann sehr
dankbar, dass er so viel Geduld mit mir hatte,
weil er während dieser Zeit so
oft auf mich verzichten musste
und dennoch immer hinter mir stand.
Und ich bin
Mareike so unendlich dankbar, dass sie irgendetwas in mir gesehen
und mich auf
meinem Weg als Coach begleitet hat. Und dass sie heute als Freundin
nach wie vor für
mich da ist und miterlebt, wie mein kleiner Laden sich entwickelt.







Der
Mensch ist ja gerne mal ein Gewohnheitstier und Wiederholungstäter.

Was
würdest du Interior-Gewohnheitstieren oder Leuten,

die ihren Einrichtungsstil
gerne verändern wollen, raten?

Was
sind deine liebsten Designs und Stile?

Und
auf der anderen Seite: Gibt es in deinen Augen auch „No-Go´s“?
Ich
höre oft von Kunden, dass sie gerne die Vase und das Kissen kaufen würden,
das
aber nicht zum restlichen Look ihrer Wohnung passe…
Und man dann ja alles
tauschen müsse, damit es so wird, wie man es sich vorstellt.
Ich finde, dass
man nicht sofort alles umkrempeln muss, sondern mit einem Zimmer
oder einer
Ecke anfangen kann und den Rest drumherum dann nach und nach entwickelt.
Einrichten und Wohnen ist doch ein Prozess und nichts,
was man mal eben in
einer Woche durchzieht.
Wir haben damals mit einer Leuchte, die einst in der
Speicherstadt Hamburg hing,
angefangen, unser Wohnzimmer zu verändern.
Ich habe
sie bei Ply in Hamburg-Ottensen entdeckt und mich sofort verliebt.
Die Leuchte
passte gar nicht zum Rest des Wohnzimmers, das damals noch
aus der
Studentenzeit stammte. Aber wir haben sie trotzdem gekauft,
uns jeden Tag an
ihr erfreut und das Zimmer im Laufe von zwei Jahren Stück für Stück verändert,
bis es so war, wie wir es uns vorgestellt hatten. Einrichten sollte Spaß
machen.
Mein Rat: Wählt die Stücke bewusst aus und lasst Euch Zeit.
Die Dinge,
die wir schnell gekauft haben, damit das Zimmer „fertig“ wird,
haben wir meist
nach einiger Zeit wieder ausgetauscht.
An den Stücken, die wir bewusst gekauft
und die wir meist länger gesucht haben,
hängen wir sehr und geben wir nicht
mehr her.

Mein
liebster Stil? Ich finde es wichtig, dass ein Zuhause authentisch ist

und zu
den Bewohnern passt. Das man sich beispielsweise nicht skandinavisch
einrichtet,
nur weil es gerade Trend ist. Meine liebsten Stile sind daher
Einrichtungen,
in denen ich die Bewohner wiedererkenne.
Als No-Go empfinde ich
es, wenn man Zimmer „nachbaut“,
die man etwa auf Pinterest oder Blogs gesehen
hat.
Wenn das Zuhause mehr die Kopie eines anderen ist,
als dass es persönliche
Stücke enthält und den eigenen Geschmack zeigt.

Ebenso
wichtig finde ich es, bei der Einrichtung den funktionalen Aspekt zu beachten

und sein Heim nicht allein unter dem ästhetischen Gesichtspunkt zu gestalten.
Was nutzt es, wenn das Sofa super angesagt und stylisch im Wohnraum steht,
man
aber unbequem darauf sitzt? Oder sich einen alten Turnkasten in den Flur
stellt,
weil es bei anderen auf Instagram so cool wirkt und dann nicht weiß,
wohin mit der riesen Schuhsammlung…

Beschreibe
doch mal kurz, wie dein Sortiment ausschaut.

Nach
welchen Kriterien wählst du dein Sortiment für deinen Laden aus?

Man
muss sich ja zwangsläufig entscheiden und kann sicherlich nicht alles,

was man
auch persönlich sehr mag, mit ins Angebot aufnehmen, oder?
Der
Laden ist in verschiedene Zimmer und Wohnbereiche unterteilt,
dementsprechend
haben wir Produkte fürs Wohnzimmer, Homeoffice, für Kids,
für die Küche oder
für das Bad. Daneben auch Accessoires wie Tücher, Taschen, Gürtel
und Schmuck.
Ich kaufe nur Produkte ein, die mich von Design und Qualität überzeugen.
Die
der Kunde sofort versteht. Die sich prima als kleines Geschenk zwischendurch
eignen. Die Freude bringen und Spaß machen. Ich habe schon eine sehr lange
Liste von Dingen,
die ich bald gerne ordern möchte – es gibt einfach so viele
schöne Sachen!
Deshalb ist es mir auch wichtig, dass große Teile des Sortiments
regelmäßig wechseln –
so entsteht keine Langeweile. Weder beim Kunden, noch bei
uns.
Auch wenn ich manchmal am liebsten alles aufeinmal ordern möchte,
gilt
hier die gleiche Antwort wie zu deiner ersten Frage: Mit Blick auf das Budget
und die schon vollen Regale muss ich mich auch hier oft gedulden. 😉

Was
sind deine weiteren Ideen und Pläne?
Wir
sind gerade dabei, den Garten hinten am Laden fertig zu machen.
Bald soll es
dann in den Sommermonaten freitags und samstags Kaffee und Kuchen
auf unserer
Terrasse geben – sozusagen als leckeren Einstieg in das Wochenende.
Dabei
kannst du die neuen Palissade-Möbel von HAY ausgiebig Probesitzen.
Im Oktober
feiern wir dann unser zweijähriges Bestehen.
Außerdem werden wir bis Ende des Jahres
neue Produktwelten aufnehmen.
Der Laden hat sich in diesem Jahr schon
wahnsinnig entwickelt und wir freuen uns darauf,
wie es weiter geht. Wir haben
noch viel vor…

+++
Zum
Schluss noch eine Frage in ganz eigener Sache:

Stell
dir bitte mal mein Bad vor: Mietwohnung, komplett gefliest in hellem Grau,
teils mit gruseligem Dekor in Rosa-Gold-Grau,
altbackenen grauen
Sanitäranlagen… Kurzum: Ich ertrag es nur schwer 😉

Hast du ein paar Tipps auf
Lager,
wie ich da etwas wohnlicheren Schwung hinein bekomme?
Bisher sind schon
mehr Pflanzen, ein hübsches Regal, zwei Bilder und ein paar

Accessoires in hellem
Holz für mehr Wärme und Behaglichkeit eingezogen.

Aber irgendwie dominiert noch immer eine gewisse Kühle den
Raum.
Also
zunächst: Sei froh, dass die Fliesen grau sind. Es geht viel schlimmer! 😉
Dann: Ohne den Grundriss, die Anordnung von Sanitäranlagen oder Fotos gesehen
zu haben,
ist ein Ratschlag allein aus der Vorstellungskraft natürlich schwer.
Aber ich denke, dass du mit Pflanzen und Holzaccessoires sicher schon viel
für
eine behaglichere Atmosphäre getan hast. Eine große Rolle spielt auch das
Licht!
Wir haben beispielsweise eine Deckenleuchte im Bad, die sehr gedimmtes,
gemütliches Licht abgibt. Das reicht mir, wenn ich dusche oder die Zähne putze.
Wenn ich mich schminke oder mein Mann sich rasiert,
machen wir dann die etwas
helleren Wandleuchten an.
Ein toller Stoff-Duschvorhang, schöne Handtücher und
eine Duftkerze
können auch viel zur Behaglichkeit beitragen.
Die altbackene
Fliesenbodüre kannst du unter selbstklebender Tafelfolie verbergen.
Schau dazu
mal auf dem DIY-Blog von Catherine Hug aus Berlin.

Schau
dir auch nochmal alle Dinge an, die nicht im Badschrank verstaut sind.
Wenn
offensichtliche Alltagshelfer gut ausgesucht sind,
kann das die Atmosphäre auch
nochmal entscheidend beeinflussen.
So kannst du beispielweise silberne
Handtuchhalter gegen eine Holzstange/Holzleiter
tauschen, lieber einen
Toilettenpapierhalter in weißer Keramik statt kühlem Edelstahl wählen. Und
vielleicht hast du ja über dem Fliesenspiegel noch Platz an der Wand
für ein
schönes Bild oder hängende Pflanzenhalter?

Danke noch einmal an dich, liebe Sandra!

Vermutlich werde ich deine Antworten noch weitere x-Mal durchlesen und genießen 🙂

Und hier könnt ihr Sandra überall finden

Der Besuch in Sandras Laden, das Interview und die Verlinkungen
stehen nicht in Zusammenhang mit bezahlter Werbung.
Aus meinen Worten spricht lediglich die pure Begeisterung und Überzeugung,
dass Gutes und Kluges gerne geteilt werden darf 😉




Ein weiteres Interview in der Kategorie „Julia fragt“
findet ihr HIER mit Franziska von Hardenberg. Auch sehr lesenswert 🙂


Und? Was denkt ihr?

Teilt ihr meine Begeisterung?
Liebste Wochenendgrüße! Julia
***
VERLINKT MIT

| SONNTAGSGLÜCK | SONNTAGSFEUDE | MACRO MONDAY 2 | MONTAGSFREUDE | MMI | WEDNESDAY AROUND THE WORLD |
| THURSDAY FAVORITE THINGS | FREUTAG | DEKO DONNERSTAG |

Teile wenn es dir gefällt!

Das könnte dir auch gefallen

8 Kommentare

  • Antworten Nicole B. 16. Juli 2016 at 18:49

    Liebe Julia,
    ein toller Laden, ich bin hin und weg.
    So schöne Dinge, bei denen ich laut hier rufen würde…
    Besonders die Design Letters finde ich klasse.
    Schöne Bilder hast Du von Deinem Besuch mitgebracht.
    Dir einen schönen Abend, liebe Grüße
    Nicole

  • Antworten miss-red-fox 16. Juli 2016 at 22:22

    Oh, wow, was für ein toller Laden! Da würde ich auch viel Zeit verbringen (und wahrscheinlich pleite werden ;-))! Und ein tolles Interview! Vielleicht schafe ich es auch irgendwann mal hin, sooo weit weg von mir ist das auch wieder nicht…
    LG Ioana

  • Antworten engel + banditen 18. Juli 2016 at 1:41

    Wie schön! Schon öfter gehört, aber auch noch nie geschafft hinzufahren… Steht aber ab heute unbedingt auf meiner to go- Liste!
    GLG, Yvette

  • Antworten Sandra [ZWO:STE] 18. Juli 2016 at 9:06

    Und wie ich deine Begeisterung teile! Ich war auch schon da und hab mir die Taschen vollgestopft. Allein das Stöbern ist wunderbar und das Pläuschen ebenso. Auch an eine fellige Nase kann ich mich noch erinnern. Sie lümmelte auch hinter der Kasse.

    Ein tolles Interview und sehr interessante Einblicke! Es ist auch einer meiner Lieblingsläden.

    Einen super Wochenstart und ewig volle Geldbörsen beim Schönshoppen,
    Liebe Grüße
    Sandra

  • Antworten wunderschön-gemacht.de 18. Juli 2016 at 20:21

    …… was für ein wunderwunderschöner laden! du hast fantastische fotos von ihm geschossen, julia! ich freue mich immer, von anderen selbständigen erfahrungen und entstehungsgeschichten zu lesen. diese ist besonders sympathisch, danke für den einblick. herzliche grüsse, dunja

  • Antworten Astrid Ka 20. Juli 2016 at 20:20

    Ich finde Sandra sympathisch, weil sie sehr kluge Dinge zum Einrichten einer Wohnung gesagt hat. Dieses ständige Kopieren eines bestimmtes Stiles, was so viele Interiorblogs durchzieht, zeigt doch, wie wenig sie selbst diese Leute sind. Ich wohne jetzt seit 29 Jahren in meinem Haus und die Wände tragen immer noch den Türkiston, den wir uns damals ausgesucht haben. Und das sind hundertprozentig WIR, denn wir fühlen uns darin wohl. Da kann kommen, was will. und irgendwann hast du keine Lust mehr, allem hinterherzuhecheln.
    Eine schöne neue Vase oder Windlicht oder Kissen ist immer schnell integriert, wenn es einem gefällt. Dann passt es auch.
    Danke für den Einblick!
    Gute Nacht!
    Astrid

  • Antworten likeschocolate 21. Juli 2016 at 6:15

    Thanks for introducing yourself. My reading of German is much better than my writting, but I can't wait to get to know you better. Love your artist style. Have a lovely week!
    http://travelingbugwiththreeboys-kelleyn.blogspot.com/2016/07/salem-mass.html

  • Antworten frau nahtlust 22. Juli 2016 at 3:39

    Tolles Interview und noch schönere Bilder. Ich bin zwar leider sehr selten in Essen, aber nun mit einem weiteren Ziel. Klasse. Danke für die Anregung. LG. Susanne

  • Hinterlasse einen Kommentar